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Heim & Haus

Der Kunde

Standorte Heim & Haus
Abbildung 1: Standorte Heim & Haus

Die Firma HEIM & HAUS GmbH ist ein Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern und zählt zu den größten Bauelementeherstellern Deutschlands. Neben Fenstern und Türen werden auch Vordächer und Rollläden in stets qualitativ hochwertigem Standard in den ausschließlich in Deutschland befindlichen Produktionsstätten gefertigt. Hochqualifizierte und engagierte Mitarbeiter garantieren für Qualität und guten Service. Die HEIM & HAUS Produktpalette zeichnet sich seit mehr als 33 Jahren durch Exklusivität und hohen Funktionsnutzen aus.

Mehr als 1.000.000 Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter in Deutschland sind zufriedene HEIM & HAUS Kunden...

...und jetzt ist HEIM & HAUS ein sehr zufriedener Kunde der Engels Informatik GmbH.

Die Projektanforderung

Seit vielen Jahren setzte HEIM & HAUS mehrere Novell-Server und GroupWise für die Bereitstellung von Kommunikations- und Verzeichnisdiensten ein. Mit der Zeit und der personellen Erweiterung der Firma stieg das Aufkommen am Gebrauch dieser Dienste und das System zeigte sich einer weiteren Steigerung nicht gewachsen. Gleichzeitig musste die Webanwendung, welche den Monteuren und Partnern von HEIM & HAUS Zugriff auf die internen Datenbanken gewährt, auf eine Leistungsfähige Hardware migriert werden. Allerdings musste dabei der “Advantage Database Server“ beibehalten werden, um einigen älteren, geschäftskritischen Applikationen weiterhin Zugriff zu gewähren. Neben der Möglichkeit, dass sich jeder Benutzer von jedem Client anmelden kann und seine gewohnte Arbeitsumgebung vorfindet, sollte ebenfalls eine benutzerbezogene und dennoch zentralisierte Faxlösung geschaffen werden. Eine weitere Anforderung bestand darin, alle Drucker des Unternehmens zentral zu administrieren. Im Laufe der Zeit ist die Zahl der IPX/SPX-fähigen Printservern stark angewachsen. Die hohen Kosten für Anschaffung und Wartung verlangt eine Ablösung.

Nach intensiver Marktrecherche, entschloss sich HEIM & HAUS die Engels Informatik GmbH damit zu beauftragen, ein geeignetes Konzept vorzulegen und die Realisierung zu übernehmen.

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Die Lösung

IT-Infrastruktur Heim & Haus
Abbildung 2: IT-Infrastruktur Heim & Haus

Nach Analyse der vorhandenen Infrastruktur empfahl die Engels Informatik GmbH eine Umstellung auf linuxbasierte Serversysteme und den Einsatz einfach administrierbarer und preiswerter TCP/IP-Printserver. Die Clientumgebung wurde beibehalten um vorhandene Lizenzen weiter zu nutzen. Aufgrund dieses Vorgehens war keine Veränderung der Netzwerkinfrastruktur notwendig. Dadurch wurde eine kostengünstige Lösung geschaffen.

Auf der Basis von SuSE Linux Enterprise Server 9 und SuSE OpenExchange 4.1 werden die benötigten Funktionalitäten bereitgestellt. Als Hardware dienen Dual Xeon Systeme.

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Der Applikationsserver

32/64-bit Konverter in Backup Umgebung
Abbildung 3: 32/64-bit Konverter in Backup Umgebung

Der Applikationsserver dient als Plattform für die Hauptapplikation von Heim & Haus. Warenwirtschaft verarbeitet alle Anforderungen die per Fax, Mail, Internet oder durch Direkteingabe von Mitarbeiterkonsolen erstellt werden. Realisiert ist dies durch verschiedene Perl-Module, die mit Hilfe einer DBI-Interface mit der zentralen Datenbank kommunizieren.

Der zentrale Knotenpunkt der optimierten Architektur ist der “Applikationsserver“.

Hardware:

  • CPU - 2x Dual Xeon 2.8 GHz
  • RAM - 4GB
  • Speichersystem - RAID 1 Systeme mit 147 GB SCA Hotswap/ Hotstandby- Festplatten, von einem IPC VORTEX-Kontroller gesteuert
  • Netzversorgung - Drei redundant ausgelegte Netzteile
  • Netzwerk - 1GBit Netzwerkkarte

Ausgestattet mit einem SuSE Linux Enterprise Server 9, werden hier auch die Dienste DNS, Filesharing, Benutzerautentifikation und Printserver zur Verfügung gestellt. Der LDAP-Mechanismus dient dabei auch allen anderen Applikationen, wie Fax- und Mailserver, zur Autentifizierung der Benutzer und reduziert entscheidend die User-Administration. Des Weiteren beinhaltet der Server die zentrale Datenbank für die firmenkritischen Applikationen und präsentiert diese in einer chroot-Umgebung.

Die neue Plattform läuft unter 64-bit. Die bestehende Software ist zum Teil für den Betrieb unter 32-bit entwickelt worden, daher wird eine Adaptionssoftware eingesetzt, die die 32-bit Software auf einem 32-bit-Layer innerhalb der 64-bit Umgebung unterstützt.

Für die Bereitstellung von etwa 150 Benutzerprofilen, Homelaufwerken und öffentlicher Ordner, wurde SAMBA V3 kundenspezifisch angepasst. Im Zusammenspiel mit dem CUPS-Printserver, werden zusätzlich Drucker und die automatisierte Installation der dazugehörigen Clienttreiber sichergestellt. Die verschiedenen Komponenten der Anwendungen bei Heim & Haus werden als Netzwerkapplikationen betrieben. Abhängig von der Gruppenzugehörigkeit der Benutzer wird den Arbeitsplätzen durch eine Funktionalität „group2link“ Zugriff auf die verschiedenen Module gewährt. Die Zuordnung zwischen Modul und Gruppe/Benutzer wird durch ein LDAP-Directory gesteuert.

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Der Backup Applikationsserver

Der Backup Applikationsserver ist ein Spiegel des Applikationsservers. Beide Applikationsserver sind an ein gemeinsames Filesystem für den Zugriff auf die Dateien der Datenbank gekoppelt, daher entfällt hier die Synchronisierung. Fällt der Applikationsserver aus übernimmt der Backup Applikationsserver alle Funktionen.

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Der Kommunikationsserver

Hardware:

  • CPU - Dual Xeon 2.8 GHz System
  • RAM - 2GB
  • Speichersystem - RAID 1 mit 147 GB SCA Hotswap/ Hotstandby-Festplatten gesteuert von IPC VORTEX-Kontroller
  • Netzwerk - 1GBit Netzwerkkarte
  • Netzversorgung - Drei redundant ausgelegte Netzteile
  • Faxmedium - AVM ISDN-Karte mit 2 Controllern

Der Hylafax Faxserver gewährt durch eine Aktive AVM ISDN-Karte mit 2 Controllern einen hohen Faxdurchsatz. Aufträge aus der Warenwirtschaftsapplikation, die als Fax versendet werden, verarbeitet das Modul Text2fax bis zur Versendung. Für die Zugriffskontrolle der Faxversendung wird die Funktionalität User2Fax verwendet. Die Benutzerdaten werden aus dem LDAP-Directory extrahiert und als verschlüsseltes Flatfile zur Verfügung gestellt, da das Modul keine LDAP-Zugriffe erlaubt. User2Fax prüft bei jeder Ausführung gegen die verschlüsselten Benutzerdaten.

Die regelmäßige Replikation der Kunden- und Adressdaten der Advantage Database (MASTER-DB) auf die beiden neu eingesetzten Datenbanken mySQL für Faxbearbeitung und PostFix für Mail sorgen für den Abgleich der Kundendaten. Ziel ist es, zukünftig die Advantage Database abzulösen. Deshalb wurde auf eine komplexere Anbindung von Mail und Fax an die Advantage Database verzichtet.

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